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Verantwortungsvoll Reisen

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Unser Umgang mit Wildtieren

Der Gunung-Leuser-Nationalpark, der Regenwald rund um Bukit Lawang und seine Bewohner: Orang-Utans, Nashornvögel, Siamang-Gibbons, Thomas-Languren und viele mehr sind für uns nicht einfach die Kulisse für Tourismus. Sie sind ein lebendiges, empfindliches Ökosystem, und Teil davon sein zu dürfen, betrachten wir als Privileg. Ein Privileg, das Verantwortung mit sich bringt.

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Hier erklären wir, was das für uns konkret bedeutet.

Orang-Utans sind Wildtiere. Sie sind nicht zahm, nicht gezähmt und keine Fotogelegenheit auf Abruf. Kontakt mit Menschen kann für sie Stress bedeuten – im schlimmsten Fall sogar Krankheiten übertragen, die für sie gefährlich sind.

Deshalb gelten bei uns folgende Regeln ohne Ausnahme:

 

  • Wir füttern keine Wildtiere. Auch nicht mit “natürlichen” Lebensmitteln.

  • Wir halten Abstand. Mindestens 10 Meter zu Orang-Utans – gerne mehr.

  • Wir berühren keine Wildtiere. Und dulden es auch bei Gästen nicht.

  • Wir bleiben ruhig. Kein Rufen, kein Winken, kein Blitzlicht.

  • Wir respektieren das Tier, nicht das Foto. Eine gute Beobachtung aus der Distanz ist mehr wert als ein Nahaufnahme-Selfie.

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Diese Regeln gelten für alle Tiere im Dschungel – Affen, Reptilien, Vögel und alles dazwischen. Neben den Orang-Utans begegnen euch auf unseren Touren oft Thomas-Languren, Siamang-Gibbons und mit viel Glück auch einem Nashornvögel.

Wann ihr Orang-Utans am besten seht

Orang-Utans lassen sich das ganze Jahr über beobachten. Was sich ändert, sind die Bedingungen im Dschungel. Von Mai bis September ist Trockenzeit: griffigere Pfade, beste Sicht, Hauptreisezeit. April, Mai, Oktober und November sind ein guter Kompromiss, ruhiger und meist noch stabil im Wetter. Dezember bis März ist Regenzeit: Der Dschungel ist besonders grün, die Wege rutschiger.

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Eine Sichtung lässt sich bei einem Wildtier nie garantieren, zu keiner Jahreszeit. Was wir versprechen können, ist ein Guide, der weiß, wo und wie man respektvoll sucht.

Der Schutz des Regenwaldes

  • Kein Müll im Dschungel. Was wir mitnehmen, tragen wir wieder hinaus.

  • Keine Pflanzen pflücken oder mitnehmen.

  • Keine Abkürzungen abseits der markierten Wege.

  • Kein Feuer ohne Aufsicht des Guides.

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Wir sammeln auf jedem Trek Müll ein, den wir finden, unabhängig davon, wer ihn hinterlassen hat.

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​Alle unsere Guides stammen aus der Region, kennen den Dschungel seit ihrer Kindheit und werden fair bezahlt. Wir kaufen auf dem lokalen Markt ein, empfehlen Unterkünfte und Restaurants in lokaler Hand und arbeiten mit lokalen Transportanbietern zusammen. Guter Tourismus funktioniert nur, wenn die Menschen vor Ort davon profitieren, nicht als Kulisse, sondern als Partner.

Die lokale Gemeinschaft unterstützen

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Gemeinsam unterwegs

Wir bitten alle, die mit uns reisen, diese Werte zu teilen, oder sie zumindest zu respektieren. Wer versteht, warum es diese Regeln gibt, erlebt sie nicht als Einschränkung, sondern als Teil der Reise selbst, denn echte Begegnungen mit der Natur entstehen erst dann, wenn man ihr Raum gibt.

 

Jede Tour, die wir anbieten, ist für uns ein kleines Statement dafür, dass Tourismus und Naturschutz zusammengehen können. Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht.

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